Schulleben 2014/15   

Juli

 

Praktikum gibt Schülerinnen und Schülern ersten Einblick indie Arbeitswelt

T. Oberdries 

 

Die Achtklässler der IGS Betzdorf-Kirchen absolvierten nach den Osterferien ihr erstes zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler hatten bereits in den vergangenen Schuljahren erste Erfahrungen im Berufsleben gesammelt. Im Rahmen der Berufsorientierung wurden Tagespraktika und Betriebserkundungen durchgeführt.

Doch nun  begann für die Jugendlichen  zwei Wochen lang der Ernst des Lebens. Das Bestreiten eines  Arbeitsalltags, der frühes Aufstehen, einen langen Arbeitstag, ungewohnte körperliche und neue geistige Anforderungen,  Pflichten, Verantwortung und Selbstständigkeit forderte.

Bei den Praktikumsbesuchen durch die Klassenlehrer zeigte sich jedoch schnell, dass es den Schülerinnen und Schülern  gelang, diese Herausforderungen gut zu meistern. Die Betriebe sparten nicht mit Lob und sprachen durchweg positiv über den Arbeitseinsatz und auch das Sozialverhalten der Jugendlichen.

Diese stellten an einem Präsentationsabend, zu dem Eltern, Betriebe und das Kollegium eingeladen waren, ihr Praktikum vor. Über 200 Gäste füllten den Mehrzweckraum in Kirchen und bekamen auf den über 100 Plakaten Einblicke zu den unterschiedlichsten Praktika im sozialen –,  im handwerklichen – und im Dienstleistungsbereich. Zudem hielten einige Schülerinnen und Schüler interessante Vorträge über ihre Erwartungen und ihre Erfahrungen  im Praktikum. Dabei  scheuten sie sich auch nicht vor ehrlichen Worten. Mareen Althoff, die über den Alltag in einer Kindertagesstätte berichtet hatte, erntete mit ihren Abschlussworten herzliches Gelächter aus dem Publikum: „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich später in diesem Berufsfeld arbeiten möchte, da kleine Kinder doch manchmal auch ganz schön anstrengend sein können.“   

 

 

IGS-Schüler experimentieren an der Universität Siegen

N. Cherouny-Kroll 

 

Im Rahmen der MINT-Schwerpunktbildung der IGS-Betzdorf-Kirchen nahmen am Montag 26 Schülerinnen und Schüler am Workshop „Regenerative Energien“ an der Universität Siegen teil. Die Teilnehmer wurden aufgrund ihres Engagements im Fach Physik von ihren Fachlehrern für dieses Projekt vorgeschlagen.

 

Nach einer Kurzvorlesung von Herrn Henrik Bernshausen, verantwortlich für Physikdidaktik an der Uni Siegen, experimentierten die Neuntklässler  an acht Stationen zu Photovoltaik, Windkraft, Solarthermie, Brennstoffzelle und Wärmedämmung. Unterstützt wurden die Schüler hierbei von Studierenden der Uni Siegen sowie ihrem Physiklehrer Hermann Hesse und der Stufenkoordinatorin Nina Cherouny-Kroll. Hochkonzentriert wurde in Kleingruppen gelesen, Versuche wurden aufgebaut, es wurde beobachtet, gemessen, dokumentiert und analysiert. Über drei Stunden konnten sich die Schüler intensiv mit den unterschiedlichen physikalischen Phänomenen auseinandersetzen. „Eine tolle Sache“ so die einhellige Meinung der  teilnehmenden Schüler zu dieser  außerunterrichtlichen Erfahrung. Und auch das Lehrpersonal war sich einig: „Dieser Erfolg bestärkt uns, den regelmäßigen Besuch im Schülerlabor als Bestandteil des MINT-Konzepts der IGS-Betzdorf-Kirchen beizubehalten.“

 

Juni

 

Die 10C trifft die Queen in Berlin

M.Lässig 

 

Am Morgen des 22.Juni starteten wir mit unseren begleitenden Lehrern zu einer einwöchigen Klassenfahrt nach Berlin. Auf derHinfahrt besuchten wir das Arbeitslager Buchenwald und informierten uns vor Ort über die Schicksale der damals inhaftierten Häftlinge. Danach setzen wir unsere Reise Richtung Berlin fort. Dort angekommen, bezogen wir zuerst unsere Zimmer im zentralgelegenen City Hostel in Berlin Mitte. Nun ging es an die Erkundung der näheren Umgebung. Hier wurde unser Orientierungssinn stark gefordert. Den nächsten Morgen machten wir uns bei leichten Nieselregen auf zur „Rittersport  Erlebniswelt“. Danach gingen wir zum Gendarmenmarkt, wo wir auf dem roten Teppich ein Klassenfoto schossen. Weitere Anlaufpunkte waren Checkpoint Charlie, die Ausstellung „Topographie des Terrors“, der Potsdamer Platz, das Holocaust-Denkmal „Stelenfeld“, das Brandenburger Tor und schließlich das gut gesicherte  Hotel Adlon, in dem die Queen während ihrer Deutschlandtour nächtigte. Schon leicht erschöpft ging es weiter zum Bundeskanzleramt, zum supermodernen Berliner Hauptbahnhof und schließlich zum Bus, der auf der „Straße des 17.Juni“ auf uns wartete. Unser Ausflug führte uns jetzt weiter zum Bahnhof Zoo und zur Gedächtniskirche. Nach einigen Erläuterungen bekamen wir dann ein wenig Freizeit zum Verschnaufen. Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter ins ehemalige Stasigefängnis  „Hohenschönhausen“, in welchem  wir eine mehrstündige, jedoch  interessante Führung von einem ehemals Inhaftierten erhielten. Der Mittwoch war ein ganz besonderer Tag unserer Klassenfahrt. Die Queen war in der Stadt und wir wollten sie gerne sehen. Also gingen wir früh morgens los zum Spreeufer, um die Queen auf ihrer Bootsfahrt zu begrüßen. Nach längerer Wartezeit kam sie, gemeinsam mit ihrem Mann und unserem Bundespräsidenten Herrn Gauck, an uns vorbeigeschifft. Natürlich konnte sich unser lieber Herr Müller keinen Ausruf verkneifen. Mit „Else,Else“ zog er die Aufmerksamkeit des Bundespräsidenten auf unsere Gruppe und uns wurde von ihm zugewinkt. Auf dem Weg Richtung Wachsfigurenkabinett fuhr die Queen ein weites Mal nur ganz knapp an uns mit ihrem Bentley vorbei. Auch hier erlangten wir mit unserem berühmt-berüchtigtem Zicke-Zacke-Zicke-Zacke-Ruf die Aufmerksamkeit ihrer Majestät. Nach diesem aufregenden Erlebnis besuchten wir „Madame Tussauds“. Von da aus ging es weiter zum Berliner Dom und zum Alexanderplatz, auf dem sich der Weg der Klasse an der Weltzeituhr trennte. Den Mittwochabend lernten einige aus unserer Klasse noch neue Leute aus dem Hotel kennen. Einer von ihnen erhielt von uns den Spitznamen Bobby. Bobby, der Coole, wird uns immer in Erinnerung bleiben. Am Donnerstag fuhren wir zum Mauerdokumentationszentrum in die Bernauer Straße. Später spazierten wir durch den Berliner Tierpark Richtung  Spree, um dort bei schönstem Wetter an einer Schifffahrt teilzunehmen. Nach dem Genuss von etwas Freizeit  trafen wir uns um 16 Uhr am Paul-Löbe-Abgeordnetenhaus, in dem wir noch eine Mahlzeit zu uns nehmen konnten.  Hier wurden wir und unsere Taschen vor Einlass streng kontrolliert. Später wurden wir durch einen unterirdischen Gang zum Reichstag geführt, bei dem wir an einer Informationsveranstaltung auf der Tribüneteil nahmen. Unser Pflichtprogramm endete mit einem Gespräch mit einem Mitarbeiter von MdB Angelika Glöckner. Anschließend besichtigten wir die Kuppel des Reichstages und genossen die Aussicht. Nach einer turbulenten Nacht, in der wir einiges erlebten (wovon wir aber nicht berichten wollen), traten wir am nächsten Morgen den schlafreichen Rückweg in die Heimat an.

 

 

Sommerkonzert begeistert Groß und Klein
T. Oberdries

 

Dasdiesjährige Sommerkonzert an unserer Schule war wieder einmal der musikalische Höhepunkt des Schuljahres. Das abwechslungsreiche Programm begeisterte die zahlreichen Gäste und zeigte, wie viel Talent in den Schülerinnen und Schülern steckt. Zu Beginn zeigte die Bläserklasse 5, was sie in diesem Jahr bei Frau Röhrig und Herrn Normann gelernt hat. Im Anschluss rappten einige Fünftklässler den „Steinzeitrap“, den sie passend zu der im Deutschunterricht gelesenen Lektüre „Die Sonne bleibt nicht stehen“ gedichtet hatten. Ein wenig leisere Töne stimmte danach das Flötenensemble an, als es dem Publikum zwei sehr anspruchsvolle Stücke in verschiedenen Varianten präsentierte.


Die Bläserklasse 6 zeigte ihr Können und bekam dabei Verstärkung vom Jugendorchester des MV Scheuerfelds. Den gelungenen Abschluss des Abendsstellte der Auftritt der Schulband dar, die die Aula der Schule zum Beben brachte. Das  abwechslungsreiche und stimmige Programm des Konzertabends macht Lust auf das Sommerkonzert 2016.

 

Mai  

Teilnehmerrekord bei Big Challenge Wettbewerb 2015

an der IGS Betzdorf-Kirchen

T. Oberdries 

 

Am diesjährigen Englischwettbewerb „Big Challenge“ nahmen erfreulich viele Schülerinnen und  Schüler der Integrierten Gesamtschule teil. Hauptziel war es, den Schülern einen pädagogischen Anreiz zu geben, sich mit Gleichaltrigen in der Fremdsprache zu messen und ihre Englischkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. So konnten sich, die Kinder, die besonders ehrgeizig waren, im Vorfeld online auf den Wettbewerb  vorbereiten und zahlreiche Übungsaufgaben in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen erledigen.

Am 12. Mai war es dann soweit. Am Tag des „Big Challenge“ Wettbewerbs rauchten an der Schule die Köpfe. Zu bearbeiten waren verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Vokabular, Grammatik, Leseverstehen und Landeskunde. Hierfür gab es zwar keine Noten, aber dennoch waren alle Teilnehmer vom Ehrgeiz gepackt,  so gut wie möglich abzuschneiden. Die Anstrengungen der Schülerinnen und Schüler waren von Erfolg gekrönt und so konnte die Pädagogische Koordinatorin der Klassenstufen 5/6, Monika Höck, vor einigen Tagen eine erfolgreiche Siegerehrung vornehmen. Alleine 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 konnten ihre Preise in der Aula entgegennehmen. 26.416  Sechstklässler hatten in ganz Deutschland teilgenommen, 800 davon aus Rheinland-Pfalz. Schulbeste der Stufe 6 war Eden Arcadipane aus der Klasse 6c. Sie belegte Platz 43 von 800 teilnehmenden Schülern in ihrer Jahrgangsstufe.

Weiterhin stellten 15 Jugendliche aus den Klassen 7 und 8 ihre Englischkenntnisse unter Beweis. Hervorragende Ergebnisse erzielten dabei Zoe Schneider, Julian Hoppius und Jana Willenwebe raus der Klasse 8d. Sie belegten alle drei Platz 18 in Rheinland-Pfalz.

 

 

IGS Schüler erleben harmonische und kreative Schulendtage in Olpe

C. Trippel, M. Mundo 

 

 

Zu deralljährlichen Vorbereitung des Schulentlass-Gottesdienstes versammelten sich an einem Montagmorgen 11 Schüler/innen der 10. Klassen und die derzeitigen 7 Mitglieder der Schulband, um drei erlebnisreiche, aber auch besinnliche Tage im Jugendgästehaus des Palotti-Ordens mit ihren Lehrern Angelika Weber, Christian Normann und Paul-Ludger Müller zu verbringen. Dort konzipierten sie in Kleingruppen die Inhalte des Gottesdienstes. Nach der Mottofindung ging es in der Ausgestaltungsphase darum, die eigenen Wünsche und Empfindungen mit der eigenen Sprache zum Ausdruck zu bringen. Wie ihnen dieses gelungen ist, lässt sich im Entlass-Gottesdienst am 16. Juli in der evangelischen Kreuzkirche in Betzdorf erleben. Krönender Abschluss der dreitägigen Exkursion war ein knisterndes Lagerfeuer, dessen magische Mehlstaubexplosionen bei einer Feuermeditationmit Pater Christoph Hammer alle faszinierten.

 

 

April

 

Praktikum gibt Schülerinnen und Schülern ersten Einblick in die Arbeitswelt

T. Oberdries 

 

Die Achtklässler der IGS Betzdorf-Kirchen absolvierten nach den Osterferien ihr erstes zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler hatten bereits in den vergangenen Schuljahren erste Erfahrungen im Berufsleben gesammelt. Im Rahmen der Berufsorientierung wurden Tagespraktika und Betriebserkundungen durchgeführt.

Doch nun  begann für die Jugendlichen  zwei Wochen lang der Ernst des Lebens. Das Bestreiten eines  Arbeitsalltags, der frühes Aufstehen, einen langen Arbeitstag, ungewohnte körperliche und neue geistige Anforderungen,  Pflichten, Verantwortung und Selbstständigkeit forderte.

Bei den Praktikumsbesuchen durch die Klassenlehrer zeigte sich jedoch schnell, dass es den Schülerinnen und Schülern  gelang, diese Herausforderungen gut zu meistern. Die Betriebe sparten nicht mit Lob und sprachen durchweg positiv über den Arbeitseinsatz und auch das Sozialverhalten der Jugendlichen.

Diese stellten an einem Präsentationsabend, zu dem Eltern, Betriebe und das Kollegium eingeladen waren, ihr Praktikum vor. Über 200 Gäste füllten den Mehrzweckraum in Kirchen und bekamen auf den über 100 Plakaten Einblicke zu den unterschiedlichsten Praktika im sozialen –,  im handwerklichen – und im Dienstleistungsbereich. Zudem hielten einige Schülerinnen und Schüler interessante Vorträge über ihre Erwartungen und ihre Erfahrungen  im Praktikum. Dabei  scheuten sie sich auch nicht vor ehrlichen Worten. Mareen Althoff, die über den Alltag in einer Kindertagesstätte berichtet hatte, erntete mit ihren Abschlussworten herzliches Gelächter aus dem Publikum: „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich später in diesem Berufsfeld arbeiten möchte, da kleine Kinder doch manchmal auch ganz schön anstrengend sein können.“  

Am Ende waren sich alle Schülerinnen und Schüler darüber einig, dass das Praktikum sie sowohl persönlich als auch hinsichtlich ihrer möglichen Berufswahl weitergebracht hat. 

 

 

Wir sind stolz auf euch ALLE!!!                              IGS-Team gewann Abschlussklassenturnier gegen das Gymnasium

P.-L. Müller

 

Beim gestrigen Turnier der Betzdorfer-und Kirchener-Abschlussklassen im Fußball auf dem Betzdorfer Molzberg war unsere Schule mit einem Mädchen- und zwei Jungenmannschaften am Start.

 

Bei den Mädchen spielten wir gegen Bertha und das Gymnasium. Beide gegnerischen Mannschaften waren mit Vereinsspielerinnen gespickt, sodass schon vorher klar war, dass es schwere Spiele werden würden. Wir verkauften uns so teuer wie möglich und trotz Anfeuerung durchs Publikum konnten wir keines der beiden Spiele gewinnen. Nichtsdestotrotz wurde mit Einsatz und Leidenschaft gekämpft, wir konnten mit erhobenen Häuptern das Feld verlassen.

 

Die Jungen spielten eine Vorrunde mit jeweils zwei Dreiergruppen. Das Team IGS II Kapitän Christian Platte kämpfte aufopferungsvoll, verlor aber knapp beide Gruppenspiele mit 1:0 und 3:1. So trat man am Ende im Spiel um Platz 5 gegen die Zweite der Bertha an. Durch ein Tor von Christian ging man zwar mit 1:0 in Führung. Diese konnte man aber nicht verteidigen, sondern man fing sich noch zwei Gegentore ein und verlor denkbar knapp mit 2:1.

Anders verlief das Turnier für unser anderes Team IGS I. Mit einem 4:0 Sieg durch die Tore von Dario, Johannes (2) und Mika und einer eher deutlichen Niederlage gegen das Gymnasium I in der Vorrunde zog man als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein. Hier war der Gegner die Bertha I. In einem engen Spiel siegten unsere Jungs durch zwei Tore von Dario mit 2:0. Im Finale war der Gegner das Gymnasium II, die überraschenderweise ihre "Erste" mit 2:1 besiegt hatten. Immer wieder schafften es unsere Jungs, den Gegner am entscheidenden Torschuss zu hindern. Man konnte sogar mit 1:0 durch Dario in Führung gehen. Doch kurz danach fiel der verdiente Ausgleich. Als es am Ende der regulären Spielzeit 1:1 unentschieden hieß, musste das Siebenmeterschießen entscheiden. Hier schaffte es unser Torwart Nils einen entscheidenden Siebenmeter zu halten, nachdem zuvor Mika am gegnerischen orwart gescheitert war. In der Verlängerung des Siebenmeterschießens gelang es Nils erneut, einen Siebenmeter zu halten. Damit bot sich dem Kapitän Leander die Möglichkeit, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Er blieb ganz cool, verlud den Torwart und schob zu entscheidenden Siegtreffer für sein Team ein. Da kannte natürlich der Jubel aller anwesenden IGS-Schüler keine Grenzen mehr.

 

Bei der anschließenden Siegerehrungdurfte Kapitän Leander dann den          Wanderpokal voller Stolz aus den Händen des Bürgermeisters Brato in Empfang nehmen.   

 

März

 

Ergebnisse des Biberwettbewerbs

W. Hammann 

 

die Ergebnisse des Informatik-Biber 2014 sind nun definitiv.  Und mit 217.531 steht auchdie Teilnahmerzahl dieses Jahres fest. Damit haben 11.000 Kinder und Jugendliche mehr als im Vorjahr am Informatik-Biber teilgenommen. 

 

Die erreichten Punktzahlen wurden in den verschiedenen Altersgruppen nun den Leistungsstufen zugeordnet; eine Übersichtstabelle finden Sie unten. 

Die Punktbereiche wurden so gewählt, dass in allen Altersstufen die besten gut 1% aller Teilnehmenden einen 1. Preis, die folgenden gut 2% aller Teilnehmenden einen 2. Preis und die folgenden etwa 30%aller Teilnehmenden einen 3. Rang erreicht haben.

Die verbleibenden Leistungsstufen (Anerkennung und reine Teilnahme) verteilen sich in etwa gleich auf die verbleibenden 2/3 derTeilnehmenden.

 

Prozentual haben nur wenige Teilnehmer die mit kleinenSachpreisen verbundenen Leistungsstufen 1. Preis und 2. Preis erreicht.

 

Die Zuordnung der erreichten Punktzahlen zu den Leistungsstufen wurde folgendermaßen festgelegt:

  

 Altersgruppen   
   1. Preis   
   2. Preis   
   3. Rang   
   Anerkennung   
  Stufen 5 und 6  
  200-216  
  184-199  
  130-183  
  100-129  

An unserer Schule haben 22 Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 teilgenommen.

Paul Böhmer, 6c, hat einen 2. Preis (184)  erreicht (Holz-Kugelschreiber). Er gehört zu den besten 2% aller Teilnehmenden.

Den 3. Rang (= 30 % aller Teilnehmenden) erreichten  Daniel Greb (160), 6b, Adrian Convertino (132), 5a, Chiara Hölzemann und Lorena Piccolini (144), 5a und Jan Niklas Weber (132), 5a.

 

 

Der Informatik-Biber

  • ist ein Informatik-Wettbewerb  für Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 13.
  • findet einmal jährlich im November statt.
  • weckt das Interesse an Informatik durch spannende Aufgaben, die keine Vorkenntnisse erfordern.
  • zeigt jungen Menschen, wie vielseitig und alltagsrelevant Informatik ist.
  • regt zur weiteren Beschäftigung mit Informatik an.
  • setzt sich für mehr Informatikunterricht in der Schule ein.
  • erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Über 200.000 Schülerinnen und Schülern haben an 1.175 Schulen im gesamten Bundesgebiet teilgenommen.
  • ist das Einstiegsformat zum Bundeswettbewerb Informatik
  • ist Teil der iinternationalen Bebras-Initiative (International Contest on   Informatics and Computer Fluency)

 

Tolle Leistungen beim Badminton-Fußballturnier

P.-L.Müller 

Am letztenTag vor den Osterferien trafen sich die drei Klassen der Stufe 10 zu einem Badminton-Fußballturnier in der Sporthalle in Kirchen. Bei den Mädchen hatten sich 8 Spielerinnen gemeldet, wovon alleine 5 aus der Klasse 10c stammten; bei den Jungs waren 16 am Start.

Nach spannenden Vorrundenspielen standen sich in den zwei Halbfinalspielen 4 Mädchen der Klasse 10c gegenüber. So verpasste Selina Fendrich ganz knapp den Einzug ins Finale durch eine 12:10 Niederlage gegen Annalisa Hils. Das zweite Halbfinale gewann Sharyn Giesecke mit 15:9 gegen Miriam Lässig. Im drauffolgenden Spiel um Platz 3 konnte sich Selina Fendrich gegen eine leichtverletzte Miriam Lässig mit 15:9 durchsetzen. Wesentlich spannender verlief das Finale. Nach ständigem Führungswechsel lag am Ende Sharyn Giesecke mit 12:10 nur ganz knapp vor Annalisa Hils. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden alle drei mit Urkunden belohnt und die Siegerin Sharyn durfte den gefüllten Siegerpokal mit nach Hause nehmen.

Bei denJungs waren 16 Spieler am Start. Nach vielen hochklassigen Begegnungen in der Vor- und Zwischenrunde schafften es Dario Meyer, Leander Orsawa und Louis Lenz, alle aus der 10b, und Mika Mundo aus der 10a in die Runde der letzten Vier. Nach spannenden Halbfinalspielen trafen sich Dario Meyer und Louis Lenz im Spiel um Platz drei wieder. Nach wechselhaftem Spielverlauf hatte am Ende Louis seine Nerven besser im Griff und gewann mit 16:12 das kleine Finale. Im Spie lum Platz 1ging es hoch her. Am Ende setzte sich Leander Orsawa mit seiner taktisch geschickteren Spielweise und unter Anfeuerung seiner Klassenkameraden gegen Mika Mundo mit 12:9 verdient durch. Auch hier durften sich die drei Erstplatzierten über Urkunden und einen gefüllten Siegerpokal freuen.

Beim anschließenden Fußballturnier waren bei den Mädchen die Klassen 10a und 10c mit jeweils einem Team am Start, bei den Jungs waren es die 10b und 10c mit einemTeam, die Klasse 10a trat sogar mit 2 Teams an. Bei den Mädchen gab es ein Hin-und Rückspiel. Am Ende setzte sich hier die Klasse 10a verdient mit 4 Punkten durch. Es spielten für die 10a Selina Gehrer, Selina Becher, Leotine Weber, Julia Otterbach und Luca Stricker.

Bei den Jungs gab der Spielplan vor, dass jeder gegen jeden spielte. Am Ende hatte die Klasse 10b alle Spiele gewonnen und damit souverän den 1.Platz belegt. Die anderen drei Teams hatten am Ende jeweils drei Punkte und belegten so die Plätze zwei bis vier. Für die Sieger aus der Klasse 10b standen Dario Meyer, Leander Orsawa, Nils Heuer, Lars Heuer, Konstantin Mohr und Moritz Schumann aufdem Feld.

 

 

 

 

Auf dem Weg nach ganz oben

C. Raabe-Müller 

 

 

Klettern heißt die eigenen Grenzen erleben,  Ängste überwinden, seinen Partnern vertrauen, im Team zu arbeiten  und natürlich jede Menge Spaß. Und den hatten die 29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d einen Tag vor Ausgabe der Halbjahreszeugnisse. Unermüdlich versuchten die einzelnen Gruppen innerhalb ihres Teams  die bis zu 16 Meter hohen Wände zu erklimmen und dabei die Schwierigkeitsgrade der gesteckten Routen zu steigern. Am Ende wurde auch der Boulderbereich noch ausgiebig genutzt. Die Stimmung jedenfalls war super und jeder hochkonzentriert bei der Sache. So wunderten sich Sarah und Elif, das ihre angekündigte Höhenangst sich peu á peu auflöste und sie wie alle anderen schließlich oben in den Seilen hingen. Ausgebildete Trainer standen immer mit Rat und Tat zur Seite, machten Mut und gaben jedem Sicherheit. Deren anschließendes Lob in der Feedback-Phase an unsere Schüler rundete den Vormittag ab. Das Schnuppern der Höhenluft tat allen gut und hat die Klasse wieder ein Stückchen mehr zusammengeschweißt. Was will man eigentlich mehr?

 

 

 

Februar

 

MINT on Tour - Studenten der Uni Siegen besuchten erneut die IGS

T. Oberdries 

 

Nachdem das „MINT on TOUR“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Projekt bereits im vergangenen Jahr großen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern der IGS gefunden hatte, kamen auch in diesem Jahr wieder Studentinnen und Studenten der Uni Siegen zu Besuch an die Schule.

 

Mint on Tour

 

Zwei Tage lang führten sie mit allen Siebtklässlern Experimente und Versuche in den verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften durch. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Engagement bei der Sache. Sie konstruierten, bauten, entwarfen und testeten. Durch das praxisnahe und abwechslungsreiche Arbeiten entwickelte sich bei den Jugendlichen ein zunehmendes Interesse an Technik und Naturwissenschaften. Nach Abschluss der beiden Tage waren sowohl die Studenten als auch die Schüler sehr zufrieden mit deren Verlauf und die Schüler konnten stolz ihre Ergebnisse präsentieren.   

 

 

Die Klasse 8a initiert die Verlegung von Stolpersteinen

I. Frank 

 

Am Mittwoch, 11.02.2015, wurden in Kirchen die ersten Stolpersteine zur Erinnerung an eine jüdische Familie verlegt. Diese Verlegung kam auf die Initiave der Klasse 8a zustande. Ausgangspunkt war die Geschwister-Scholl-Woche im Februar 2014 und der Besuch des Aktiven Museums in Siegen. Die Kinder forschten in Kirchen und Betzdorf nach Stolpersteinen, die es bislang hier nicht gab. Schnell wurde beschlossen, selbst die ersten Stolpersteine verlegen zu lassen.  Bürgermeister Wolfgang Müller  und der Kirchener Heimatverein mit seinem Leiter Hubertus Hensel freuten sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und unterstützten das Projekt von Beginn an. Die Recherche führte sie zur Geschichte der Familie Moses. Der Sohn Otto Moses floh 1938 in die USA, seine Eltern Julius und Emma Moses emigrierten nach Palästina. Mit Hilfe der Stolpersteine wrid an das Schicksal dieser Menschen erinnert und ihrer in Ehren gedacht.    

 

Stolpersteine

 

Die Verlegung wurde vom Künstler Gunter Demnig unter Anteilnahme der Klasse 8a, der Schulleitung, Landrat Herrn Lieber, den Bürgermeistern Herrn Stötzel und Herrn Hundhausen und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Das Flötenensemble der Schule umrahmte den Moment musikalisch.

Gunter Demnig hielt am Nachmittag einen Vortrag über die Entstehung der Idee der Stolpersteine in der Aula des Betzdorfer Schulgebäudes.  

 

 

Dezember

 

Sprachenzertifikat öffnet Türen für Schüler der IGS 

T. Oberdries 

 

Ehemalige Schülerinnen und Schüler der IGS Betzdorf-Kirchen wurden kürzlich für ihr ganz besonderes Engagement belohnt. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit im Rahmen einer AG hatten sie bereits im letzten Jahr eine international anerkannte Sprachprüfung erfolgreich abgelegt. Bei der Prüfung „Telc English A2/B1 School“ handelt es sich um einen standardisierten Sprachtest nach dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Wer durch ein europäisches Zertifikat seine Sprachkenntnisse belegen kann, schafft sich bei der Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz klare Vorteile und dokumentiert hiermit auch neben der Schulnote seine Sprachkompetenz. Die Ergebnisse konnten die zehn erfolgreichen Jugendlichen nun schwarz auf weiß auf ihren Zertifikaten begutachten. Diese wurden ihnen von Bernd Kohnen, dem Vorsitzenden der Kreisvolkshochschule Altenkirchen und dem betreuenden Lehrer Adrian Greipel überreicht, der sich besonders über die guten  Resultateund die ausgezeichneten Leistungen der Schüler im mündlichen Teil der Prüfung freute.

 

Die IGS Betzdorf-Kirchen wird als eine von 100 Partnerschulen deutschlandweit für fünf Jahre mit den prüfungsvorbereitenden Materialien und einer technischen Ausrüstung durch die gemeinnützige Telc GmbH unterstützt. Zu der Kooperation unterstrich Bernd Kohnen „Die Schule ist eine von vier Einrichtungen im Landkreis Altenkirchen, die diese Gelegenheit wahrgenommen hat. Ich freue mich sehr, dassdiese Prüfungsrunde auch durch die tatkräftige Unterstützung des Fördervereinsso gut geklappt hat. Ich bin sicher, dass die Zertifikate den Schülern bei ihren Bewerbungen viele Türen öffnen“.

Momentan läuft  bereits der nächste vorbereitende Sprachkurs für das Telc-Sprachzertifikat, an dem diesmal 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b teilnehmen.

 

 

Vorlesen macht Spaß – Zuhören auch

T. Oberdries

 

Vorlesewettbewerb 2014

Am Montag, den 01.12.2014, fand an der IGS Betzdorf-Kirchen der diesjährige Vorlesewettbewerb statt. Alle Schüler der sechsten Klassen traten dabei zunächst klassenintern gegeneinander an. Jeder gab sein Bestes, um sein Lieblingsbuchso gut wie möglich zu präsentieren.

Die vier Klassensieger konnten ihr Lesetalent anschließend vor einem großen Publikum beweisen. In der Aula der Schule lasen Sinje Brec (6a), Alexander Löhr (6b), Eden Arcadipane (6c) und Pauline Braas (6d) vor der Jury und allen Sechstklässlern einen geübten und einen ungeübten Text vor. Die Stille im Saal bewies, wie gut es den Schülern gelang, die Zuhörer zu begeistern.

Letztendlich überzeugte Eden Arcadipane. Die Jury, bestehend aus drei Lehrkräften der IGS und der Leiterin der Ökumenischen Bücherei Betzdorf, Frau Angelika Klostermann, kürte das Mädchen als Siegerin, weil es ihr gelang, den unbekannten Text von Cornelia Funke lebendig und eindrucksvoll vorzutragen. Doch auch ihre Mitstreiter konnten sich freuen, da sie für ihre gute Leistung ebenfalls mit Urkunden und Buchgeschenken belohnt wurden. Eden wird die Schule zudem im kommenden Regionalentscheid vertreten.

 

 

November

 

IGS Betzdorf-Kirchen lud am Wochenende zum Probewohnen ein

T. Oberdries 

 

Am Samstag, den 29.11., öffnete die IGS ihre Pforten. Zahlreiche kleine und große Gäste nutzten das Angebot, die Schule am „Tag der offenen Tür“genau unter die Lupe zu nehmen.

Schulleiterin Dr. Gabriele Lindemer ermutigte die Besucher in ihrer Begrüßungsrede dazu, die Möglichkeit zu nutzen „auf Probe zu wohnen“, um dabei festzustellen, ob man sich im möglichen neuen Zuhause auch wohlfühle. Die Gäste folgten dieser Aufforderung und nahmen von der Vielzahl der Angebote Gebrauch.Sowohl Schüler als auch Lehrer hatten eine Menge vorbereitet, um ihre Schule zu präsentieren und die Besucher am Schulleben teilhaben zu lassen.


Die Bläserklasse Fünf zeigte bei einer offenen Probe ihr musikalisches Können und demonstrierte ihren schnellen Lernfortschritt. Schüler der Klassen acht präsentierten in unterschiedlichsten Formen englische Gedichte, sei es traditionell, als Rap oder auch als Lied zum Mitsingen. Im Rahmen des Schulkonzeptes und der pädagogischen Arbeit wurden das Offene Lernen, die Arbeit des Fördervereins, des Schulelternbeirats der Schülervertretung und der Aspekt der Berufsorientierung ausführlich erläutert.

In zahlreichen Räumen waren die Gäste jedoch nicht nur zum Zuschauen, sondern zum Mitmachen aufgefordert. Kein Kind ging am Ende mit leeren Händen nach Hause: Ob beim Weihnachtsbasteln, beim Kunstworkshop, Knüpfen von Loom-Armbändern, Herstellen von Sternbildguckrohren oder einem Besuch in der Nähwerkstatt, in der die Kinder selbst Taschen nähten, für jeden war etwas dabei. 

Auch naturwissenschaftliches Arbeiten kam an der MINT (Mathematik ,Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – ausgezeichneten Schule  nicht zu kurz. Die Elektrotechnik-AG präsentierte sich. Zudem wurde eifrig mit der Physik experimentiert, mikroskopiert und die Kinder bekamen sogar die Gelegenheit einen Lego-Roboter zu programmieren.

Die sportlichen Talente konnten in der Turnhalle unter Beweis gestellt werden. Dort fand die „Desert-jungle-mountain-rallye“ statt –  eine Erlebniswelt, bei der durch das gleichzeitige Lösen von Englischaufgaben und dem Überwinden eines Hindernisparcours Körper und Geist gefordert wurden. Beim Waveboardparcours konnten die Gäste zeigen, wie gut ihre konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sind.

Eine anschließende Stärkung zum Ausklang des ereignisreichen Vormittages hatten sich alle redlich verdient. Doch auch hier musste man sicherst zwischen den zahlreichen, kulinarischen Spezialitäten entscheiden. Neben Kuchen, Popcakes, Waffeln, heißen und kalten Getränken gab es auch herzhaftes Essen wie selbstgebackene römische Brötchen, türkische Pizza oder heiße Würstchen.

Die Organisatorin des Tages, Stufenleiterin 5/6 Monika Höck, war zufrieden mit der hohen Besucherzahl und dem Einsatz der gesamten Schule. Augenzwinkernd konnte sie am Ende feststellen, dass das Probewohnen in der IGS bei einigen Schülern sicherlich mit dem Abschluss eines Mietvertrages enden werde.

 

 

 

Besuch im DLR

Kai Wimmer 

 

Am 28. November 2014 war es soweit: Schüler der IGS Betzdorf-Kirchen hatten die seltene Gelegenheit, interessante Einblicke ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln zu bekommen.

 

Das DLR – ersteEindrücke

 

Als die Schüler den Bus verließen, war die Überraschung groß: futuristische Bauten, Container, Straßen, die die Gebäude in Blöcke einteilen, unzählige Computerbildschirme flimmerten durch beinahe jedes Fenster. Ob sich so jemand das DLR vorgestellt hat, jenen Ort an dem der kürzlich von der ISS zurückgekehrte Astronaut Alexander Gerst ausgebildet wurde, wo er täglich über die Straßen joggte und hart für seine Mission im All trainierte?

Der Weg führte die Schüler in eine Halle mit massiven Betonwänden, die von außen unscheinbar wirkte. Darin aber sah es geheimnisvoll aus: Versuchsgeräte, riesige Bilder eines Marsroboters und Schautafeln waren zu sehen. Eine gewaltige stählerne Apparatur fesselte bald den Blick der Ankömmlinge. Es war eine Zentrifuge, die in der Mitte der Halle stand, eine Trainingseinrichtung für Astronauten. Wie auf einem Karussell, das sich übermäßig schnell dreht, wird ein Astronaut in solch einem Gerät fest in seinen Sitz gedrückt und muss erfahren, wie sich seine eigene Gewichtskraft um ein Vielfaches erhöht.  

Experimente im School Lab

 Im Mittelpunkt des Besuchs stand jedoch nicht die Ausbildung von Astronauten, sondern eine Reihe von Experimenten im sogenannten School Lab, dem Schülerlabor des DLR, das in dieser Halle untergebracht ist. Hier können Schüler faszinierende Bereiche der Forschung aus nächster Nähe erkunden und eine Vorstellung davon gewinnen, wie spannend Wissenschaft sein kann. Für die Besucher standen fünf durch Studenten der Physik und Chemie betreute Experimente bereit.

 

Wie kann man Gravitation auf der Erde überwinden? Gibt es überhaupt Orte, an denen man nicht der Schwerkraft ausgesetzt ist? Mit diesenFragen wurden die Schüler im ersten Experiment konfrontiert. Dabei lernten sie Interessantes und Wissenswertes über sogenannte Falltürme, in denen Körper mehrere Sekunden lang der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden können.

 

 

 

In einem zweiten Experiment staunten die Besucher über dieMöglichkeiten der Sichtbarmachung von Personen und Gegenständen in völligerDunkelheit. Kann uns die Technik helfen, bei absoluter Dunkelheit zu sehen? Dies ist tatsächlich mit Hilfe von Infrarotkameras möglich; mit einer solchen,etwa 6.000 Euro teuren Kamera durften die Schüler dann auch experimentieren.

An der dritten Station mussten die Teilnehmer einen Roboter zu einem bestimmten Punkt steuern. Dies sollte den Lernenden bewusst machen, wie anspruchsvoll etwa die Steuerung eines Roboters ist, der auf den Mars geschickt wird. Die Aufgabe konnte von den Versuchsteilnehmern nur gemeinsam und über ein Koordinatensystem gelöst werden. Der Roboter war für dieSchüler nicht sichtbar. Lediglich die Bilder einer Infrarotkamera, die der Roboter mit sich führte, boten Anhaltspunkte zur Orientierung und machten diese Aufgabe ausgesprochen knifflig. 

Den experimentellen Höhepunkt aber bildete die künstliche Herstellung eines Kometen. Stickstoff ist bei einer Temperatur von fast -200°Cflüssig. Mit dieser extrem kalten Flüssigkeit wurde Kohlenstaub im Bruchteileiner Sekunde eingefroren. Dieser tiefgefrorene Kohlenstaub entspricht dertatsächlichen Materie von Kometen, die sich durch den Weltraum bewegen. Unterkünstlichem Licht konnte man nun das Ausgasen des Kometen beobachten; derkünstliche Komet bildete ebenso einen hellen Schweif wie es richtige Kometen imWeltall tun, wenn sie sich auf ihrer Bahn der Sonne nähern.


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Tanzender Stickstoff

 

Abgerundet wurden die Experimente mit Vorträgen, welche zusätzliche Informationen zu Kometen und Sonden sowie atemberaubende Bilder unserer Erde enthielten, die von den Astronauten der Internationalen Raumstation geschossen wurden. Darüber hinaus gab es äußerst anschauliche Darbietungen über die faszinierenden Eigenschaften flüssigen Stickstoffes bei Raumtemperatur. So sahen die Schüler begeistert zu, wie Perlen der kalten und dampfenden Flüssigkeit über den Boden tanzten wie heiße Wassertropfen in einer Bratpfanne. Lebewesen könnte die kalte Substanz im Falle einer Berührung zum Verhängnis werden. Mit Staunen vernahmen die Schüler daher, wie eine Rosenblüte in der Zeitspanne eines Wimpernschlages gefrieren konnte.

 

In einem Kontrollzentrum der ISS

 

Außerdem wurden die Besucher in eines der vielen Kontrollzentren der Internationalen Raumstation ISS geführt, wodurch der Besuch im DLR zu einem perfekten Abschluss gebracht wurde. Neben einem maßstabgetreuen Modell dieser Station konnten die Schüler eine Videobotschaft von AlexanderGerst sehen, die der deutsche Astronaut während seines langen Aufenthaltes auf der ISS an die Erde geschickt hatte. Unverkennbar wurde die Botschaft zur Zeit der Fußball-WM 2014 aufgenommen. Das Video zeigte Gerst mit seinen Kollegen: Man spielte Fußball in der kleinen Station in der Erdumlaufbahn. Während einer Fußball-Weltmeisterschaft herrscht eben auch im Weltraum Ausnahmezustand.

 

 

IGS-Schüler beim Volkstrauertag 2014 aktiv

P.-L. Müller 

 

Im Rahmen der Feierstunde auf dem Kirchener Hardtkopf-Friedhof am 16. November war es in diesem Jahr  die ehrenvolle Aufgabe der Schüler/innen der Klasse 10c, sich an der inhaltlichen Gestaltung zu beteiligen. Nach Musikbeiträgen und der Rede des Stadtbürgermeisters Andreas Hundhausen waren es Antoine Hussing, Aleyna Arslan, Leon Loos und Selina Fendrich, die in einer Lesung die Empfindungen und Gedanken, aber auch kritischen Fragen junger Menschen, die noch einen Krieg erleben mussten, sehr treffend zum Ausdruck brachten. Federführend bei der Erstellung des Beitrags war der Schüler Leon Loos. Innehalten in der Schnelllebigkeit des Alltags, Erinnern an das unfassbare Leid von Millionen und zum Nachdenken kommen - dies war die zentrale Botschaft ihrer Lesung und auch ihr Wunsch an die politisch Verantwortlichen, gerade auch im Zeichen der Ukrainekrise und der weltweiten Flüchtlingsströme.

Volkstrauertag 2014

 

 

 

September

 

 

Mit der Gewissheit „einmalig“ zu sein, starteten die neuen fünften Klassen der IGS ins Schuljahr

T.Oberdries

 

„Weil du einmalig bist“ Unter diesem Thema stand der ökumenische Gottesdienst, mit dem Stufenleiterin Monika Höck gemeinsam mit der Religruppe 6c/d die vier fünften Klassen an der IGS Betzdorf-Kirchen willkommen hieß. Herausgestellt wurde, dass jeder Mensch als Geschöpf Gottes einzigartig und etwas Besonderes ist. In diesem Bewusstsein gestaltet sich auch der Schulalltag in der IGS Betzdorf Kirchen, die sich als Schule für alle Kinder versteht. Im abschließenden Segen sprachen Monika Höck und Angelika Weber den neuen Schülern Mut und Kraft zu, ihren eigenen Weg zu gehen und den für sie bestimmten Weg zu suchen und zu finden.

Die anschließenden Einschulungsfeier wurde von der Bläserklasse (Leitung Christian Norman und Tanja Röhrig) mit Old Mc Donald had a Band, Ode an die Freude und dem Mickey Mouse March eröffnet. Nun begrüßte Schulleiterin  Dr. Gabriele Lindemer  die neuen Fünftklässler herzlich und ging in ihrer Ansprache auf das diesjährige Schulmotto „Zum Erfolg gibt es keinen Lift. Man muss die Treppe benutzen“ (Emil Oesch) ein. Um den Frischlingen den Einstieg in das neue Schuljahr zu erleichtern, gab es im Anschluss weitere bunte Programmpunkte. Den Sechstklässlern, nun ja bereits „alte Hasen“, gelang es mit dem Tanz der„Tanzsäcke“ die erste Aufregung zu nehmen.  Emily Schwarz und Abdul Kader Dababo begrüßten die neuen Kinder im Anschluss mit einem Gedicht zum Schulanfang. Eine außergewöhnliche Darbietung zeigten Diana Kist und Viktoria Weiss, die einen chinesischen Tanz aufführten. Diana bezauberte das Publikum zudem mit der Ballettvorführung „Däumelinchen“. Gespannte Erwartung lag in der Luft, als endlich die neuen Klassenleiter bekannt gegeben wurden:

 

5a        Frau Ingrid Wanka / Herr Horst Braun

5b        Frau Ulla Burwitz / Frau Angelika Weber

5c        Frau Elfie Kryschan / Herr Adrian Greipel

5d        Frau Marianne Pfeifer / Herr Thomas Ritter

 

Gemeinsam mit den neuen Klassenlehrern und den Familien ging es abschließend auf den Sportplatz. Dort ließen die Schüler bei strahlendem Sonnenschein Luftballons mit ihren Wünschen für die kommende Schulzeit in den Himmel steigen. Wer nun eine kleine Stärkung gebrauchen konnte, bekam die vom Förderverein, der sich in der Eingangshalle vorstellte und Getränke und Würstchen anbot. Nach einem Abstecher in die Klassenräume ging ein aufregender erster Schultag für die neuen Schüler der Schule zu Ende.