Schulleben 2012/13

 

Juni

T. Oberdries

 

Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft – Praxistag erleichtert Schülern den Weg in die Ausbildung

Zur Schule gehen und gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt bekommen – unmöglich? Die Schüler und Schülerinnen aus den Praxistagklassen der IGS Betzdorf-Kirchen beweisen das Gegenteil. Vier Tage in der Woche drücken die Jugendlichen wie all ihre Altersgenossen die Schulbank – den fünften Tag dagegen verbringen sie in Betrieben und „schnuppern“ in den Arbeitsalltag.

Von den Erfahrungen der  Praxistagklassen 9 profitierten kürzlich auch ihre zukünftigen Nachfolger. In von ihnen vorbereiteten Projekten wie „Klartext“ oder „Die Macht des ersten Eindrucks“ gaben die Neuntklässler  den Achtklässlern der kommenden Praxistagklassen Ratschläge zu Bewerbungsunterlagen, Auftreten und sogar dem perfekten Styling für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch. Auch über die einzelnen Berufe und Betriebe sowie das Arbeitsleben im Allgemeinen tauschten sich die Schüler aus und diskutierten.

Die Schülerin Lisa, eine zukünftige Fleischereifachverkäuferin, berichtete zum Beispiel mit viel Engagement und in passender Dienstkleidung von ihrem Arbeitsalltag und zeigte eine PowerPoint-Präsentation zu ihrem Wunschberuf.  Leon und Lea präsentierten stolz ihre Bewerbungsunterlagen, die von betrieblicher Seite sehr gelobt worden waren.

Alle Beteiligten waren sich in einer Sache einig: Der Praxistag ist für sie ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft – wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Schülern und Betrieben doch bereits in vielen Fällen mit einem Ausbildungsvertrag gekrönt.

 

Spitzenleistungen in Mathe
P.-L. Müller

 

Beim diesjährigen bundesweiten Mathewettbewerb "Känguru" waren 151 Schüler unserer Schule am Start. In 75 Minuten mussten 24 bzw. 30 Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsgrade gelöst werden. Dies gelang Mareen Althof(6c), Jonas Wüllner (6b)  und Jonas Hambürger (8a) am besten.                               

Das Känguru –T-Shirt erkämpfte  sich  Mateusz  Zimniak, der die meisten Aufgaben hintereinander richtig löste und damit den weitesten Kängurusprung erzielte; dies waren 16 richtig gerechnete Aufgaben hintereinander.

In einer kleinen Feierstunde durften die besonders erfolgreichen Schüler/innen ihre Urkunden, Siegerpreise und den Pokal für die beste Klasse in Empfang nehmen.

 





  Prozentwert  
  Extrapreis  
  1  
  Mareen Althoff  
  6c  
  78,75  von 120 möglichen  
  65,62%  
     
  2  
  Jonas Wüllner  
  6b  
  77,25            von 120 möglichen  
  64,38%  
     
  1  
  Jonas Hambürger  
  8a  
  87,50          von 150 möglichen  
  58,33%  
     
  2  
  Robin Weyel  
  7d  
  74,50        von 150 möglichen     
  49,66%  
     
  1  
  Mateusz  Zimniak  
  10a  
  88,75           von 150 möglichen   
  59,16%  
  T-Shirt  
  2  
  Yannik  Zimmermann  
  10a  
  86,25        von 150 möglichen     
  57,50%  
     






 

Einfach Spitze bei Kriegsgräberfürsorge

P.-L. Müller

 

Mit dem besten Ergebnis im ganzen Kreis Altenkirchen kehrten unsere Schüler von der Sammlung 2012 zurück. Um dies zu würdigen, reiste aus Koblenz extra Frau Hörter, die Verantwortliche des Bundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, zu unserer Siegerehrung im Juni an. Gleichzeitig bedankte sie sich in besonderem Maße bei unserer ehemaligen Sekretärin Frau Kuhnhöfer, die die Sammlung in vorbildlichem Maße ein letztes Mal organisiert hatte. Außerdem überreichte Frau Hörter eine gusseiserne Dankplakette für unsere langjährigen Sammelleistungen an Frau Dr.Lindemer. Bei der Feierstunde war auch unser VG-Bürgermeister Herr Stötzel anwesend, der allen 22 beteiligten Schülern für ihre Einsatzbereitschaft dankte und sich beeindruckt zeigte von dem in dieser Höhe noch nie erreichten Sammelergebnis von 3.125,10€.  

 

 

Die Checker der 5c tragen Sieg nach Hause

T. Oberdries

 

Beim Ringtennisturnier der Klassen Fünf traten auch in diesem Schuljahr 24 Mannschaften gegeneinander an, um sich mit dem hochangesehen Titel „Ringtennismeister 2013“ schmücken zu können. Nach spannenden Wettkämpfen in der Vorrunde und einem packenden Finale konnten sich letztendlich „Die Checker“ der 5c gegen die „Bad Girls“ der 5b durchsetzen.  

 

 

 

Siebtklässler der IGS Betzdorf- Kirchen brechen zur Stufenfahrt nach Wetzlar auf

T. Oberdries 

 

Die vier siebten Klassen der IGS traten gemeinsam mit acht Lehrkräften ihre Reise nach Wetzlar an. Schon auf dem Hinweg gab es für die Jugendlichen einiges zu entdecken, denn in Gießen wurde ein Zwischenstopp im Mathematikum gemacht. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler knobeln, rätseln, tüfteln und staunen.

Am Ziel Wetzlar angekommen, wurde die Stadt mit einer Rallye erkundet und alles über deren Sehenswürdigkeiten und historische Ecken in Erfahrung gebracht. Nach der kulturellen Bildung folgte am nächsten Tag der sportlicheTeil der Fahrt und die Siebtklässler konnten bei strahlendem Sonnenschein entweder beim Minigolf oder im Kletterwald ihre Kräfte messen. Für die Schüler, die doch eher einen Forscherdrang verspürten, bestand die Möglichkeit, die Grube Fortuna unter sachkundiger Führung zu entdecken.

Der Mittwoch beinhaltete dann für auch noch eine ganz besondere Erfahrung: Bei einem Besuch im Dunkelkaufhaus konnten die Schülerinnen und Schüler selbsterleben, wie man in einer Umgebung ohne Restlicht seine Umwelt wahrnimmt und Sinne wie Riechen, Tasten und Hören in den Vordergrund treten. Obwohl einigen Jugendlichen deutlich anzumerken war, welche Überwindung sie der Schritt in die völlige Dunkelheit kostete, so gelang es am Ende doch, die Ängste zu besiegen und die Reise durch das Dunkle zu bestreiten.

Mit vielen neuen Eindrücken wurde gegen Mittag die Heimreise angetreten.

 


1  

 

 

 

 Mai

 

Frühlingskonzert lässt dieSonne in unsere Schule

T.Oberdries 

 

Mit vielenabwechslungsreichen Beiträgen war das diesjährige Frühjahrskonzert der IGS ein voller Erfolg. Die Bläserklasse fünf und das darauffolgende Frühlingsgedicht der Klasse 5b stimmten das Publikum auf den unterhaltsamen und fröhlichen Abend ein.  

Die Auftritte der Bläserklasse 6 und des Jugendorchesters des Musikvereins Scheuerfeld zeigten den Zuhörern und vor allem den Eltern, zu welch musikalischen Leistungen ihre Kinder fähig sind oder bei weiterem Üben fähig sein werden. Doch auch tänzerisch überzeugten dieSchülerinnen der Klassen fünf und sechs, als sie bei ihrem Stepaerobic-Auftritt Vollgas gaben.

Sie überließen die Bühne der Schulband, die die Stimmung weiter anheizte. Abgerundet wurde der Abend durch die musikalischen Beiträge der Klasse 5a und den Auftritt der Musiklehrer Michael Bertelmann und Christian Normann,die die Zuschauer durch ihren federleichten Auftritt mit Frühlingsgefühlen nachHause schickten.

 

 

 

April

 

Berufsorientierungsprojekt an der IGS Betzdorf-Kirchen –Schülerinnen und Schüler werfen einen Blick über den Tellerrand der Schule

T. Oberdries

 

Wie lange geht eigentlich so ein Arbeitstag? Wie anstrengend ist er und was wird so alles von einem verlangt?

 

 

Um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen, machten sich die Schülerinnen und Schüler der Stufen Sechs und Sieben in der letzten Woche zu einer Erkundungstour ins Arbeitsleben auf.

Die Kinder der sechsten Klassen bekamen die Gelegenheit, einen Tag mit einer Person aus ihrem näheren Umfeld auf deren Arbeitsstelle zu verbringen. Sie erhielten Einblicke in den Verlauf eines Arbeitstages, die Abläufe von Arbeitsprozessen und lernten, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten von den Mitarbeitern verlangt werden. Um die neu gesammelten Erfahrungen weiterzugeben, dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihren Besuch und präsentierten ihren Mitschülern mittels selbsterstellten Power-Point-Präsentationen oder Plakaten ihren ganz persönlichen Eindruck vom Leben in der Arbeitswelt.

Die Klassen Sieben machten sich zu Betriebserkundungen in folgende acht Betriebe auf:

DRK Kirchen, MUBEA, Tierklinik, MSP Druck, Patz Bleche, Pintsch und Bubenzer, Halbe Rahmen und Abwasserzweckverband. Bei Rundgängen durch die einzelnen Firmen zeigte man denSchülerinnen und Schülern nicht nur den Betrieb von innen. Man erklärte ihnen Arbeitsabläufe, Sicherheitsbestimmungen, Organisatorisches, Materialien und Maschinen und ließ sie dabei auch selbst Hand anlegen. So durften die Jugendlichen im Labor arbeiten, Maschinen bedienen und Verbände anlegen und zeigten sich am Ende des Tages begeistert. Die IGS-Betzdorf- Kirchen bedankt sich sehr herzlich bei allen Betrieben, die die Umsetzung des Projektes überhaupt erst möglich gemacht haben.

 

 

 

 

 

März

 

Die Berufswelt in der Aula der IGS Betzdorf-Kirchen

J. Schmidl

 

Das zweiwöchige Betriebspraktikum, wie es alljährlich in derJahrgangsstufe 9 durchgeführt wird, ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Berufsorientierung. So waren auch in diesem Jahr 82 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 in verschiedenen Betrieben der Umgebung unterwegs. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am Mittwochabend den Eltern in der Aula der IGS Betzdorf-Kirchen.

Dr. Uwe Mattusch als didaktischer Koordinator begrüßte die zahlreichen Gäste und stimmte auf die folgende Präsentation ein.

Auch die Klassenleiter Frau Burt und Herr Ritter gaben einen kurzen Einblick in den Verlauf und stellten dabei fest, dass von den Betrieben durchweg ein positives Feedback kam. So erlebten die Lehrer auch manchen Schüler, der vormittags eher zurückhaltend ist, plötzlich als engagierten Mitarbeiter, der Arbeit sieht und zupacken kann. Die Klassenleiter bedankten sich besonders bei den Klassensprechern der Jahrgangsstufe, die sich für den Aufbau der Ausstellung und das Aufhängen der Plakate verantwortlich zeigten und vor der Schwierigkeit standen, alle angefertigten Plakate zu sichten und nach Berufsgruppen zu sortieren. Ein weiteres Dankeschön ging an die Berufswahlkoordinatorinnen, welche die zeitliche und bürokratische Organisation des Praktikums unterstützten.

Im Anschluss an die Begrüßung stellten einige Schüler ihren Praktikumsplatz näher vor. Jasmin Loosen, Schülerin der Klasse 9b, erhielt in ihrem Praktikum im DRK Kirchen Einblicke in den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie berichtete über die täglichen Arbeitsabläufe bis hin zur Ausbildung und empfahl schlussendlich allen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren, ein solches Praktikum zu machen. Die Berufe des Fachlageristen und der Bankkauffrau wurden von Andreas Szalapski und Laura Suszka aus der Klasse 9c vorgestellt. Mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation stellte Finn Stolz aus der Klasse 9a seinen Praktikumsplatz bei der Firma Otto Quast vor. Er erläuterte die Aufgaben eines Bauzeichners und skizzierte einen typischen Tagesablauf.

Nach den Kurzvorträgen waren die Eltern eingeladen, sich die informativen und liebevoll gestalteten Plakate anzusehen sowie Fragen an die Schüler zu stellen, die als Expertengruppen für die jeweiligen Berufe Rede und Antwort standen.

Auch in diesem Schuljahr war das Praktikum ein voller Erfolg und hat dem einen oder anderen Schüler neue Möglichkeiten, aber auch Grenzen aufgezeigt. Fazit der Schüler und Lehrer ist, dass das Praktikum einen unverzichtbaren Baustein der Berufsorientierung darstellt und dass allen Betrieben, die sich bereit erklären, einen Praktikanten aufzunehmen, ein riesengroßes Dankeschön gebührt. Ohne die heimischen Betriebe und deren Bereitschaft wäre dies nämlich alles nicht möglich.

 

Februar

 

Konkurrenz beim diesjährigen Ringtennisturnier der Klassen Sechs zeigte sich brandgefährlich

T. Oberdries

 

Eine große Portion Ehrgeiz, technisches Geschick, taktische Raffinesse und die Erfahrung des letzten Schuljahres – die Sechstklässler der IGS Betzdorf-Kirchen waren bestens vorbereitet für ihr diesjähriges Ringtennisturnier. Mit Feuereifer gingen 24 Mannschaften an den Start und hatten nur ein Ziel vor Augen: Am  Ende die ersehnte Siegestrophäe in den zu Händen halten!

Dafür musste jedoch zunächst die Vorrunde überstanden werden. Nach packenden Partien, in denen jeweils ein Mädchen- und ein Jungendoppel sowie zwei Mixedspiele ausgetragen wurden, konnten sich schließlich 12 Mannschaften für die Endrunde qualifizieren. In dieser ging es heiß her, spielten hier doch unter anderem die Feuerringe, die Firerings und die Feuerfrettchen um einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Nach hart umkämpften Wettkämpen standen sich am Ende die Turboringe (6d) und die Ringrangers (6a) im Finale gegenüber. Für beide Teams stand damit schon eines fest: Die Qualifikation für den Rheinland-Pfalz-Schulwettbewerb der Klassen Fünf und Sechs, bei dem die besten Mannschaften unseres gesamten Bundeslandes an den Start gehen dürfen, war erreicht. Trotzdem wollte jeder den Sieg mit nach Hause nehmen und unter dem Jubel der Zuschauer konnten sich die Turboringe der 6d schließlich durchsetzen.

Der Organisator des Turniers, Dirk Spornhauer, zeigte sich bei der abschließenden Siegerehrung begeistert von dem großen Engagement aller Teilnehmer und Schulleiterin Gabriele Lindemer überreichte den stolzen Gewinnern die begehrte Siegestrophäe.

 

Förderverein der IGS Betzdorf-Kirchen stiftet Wasserspender
T.Oberdries

 

Jeder weiß: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für Körper und Geist. Dafür, dass die Wasserflaschen der Schülerinnen und Schüler nie leer werden, hat jetzt der Förderverein der IGS gesorgt. Er stiftete der Schule einen Getränkespender, der den Kindern die Möglichkeit gibt, ihre Flaschen mit stillem oder sprudelndem Mineralwasser aufzufüllen.Schon in der ersten Woche fand das Gerät, dessen Inanspruchnahme sich schnell  zur Selbstverständlichkeit entwickelt hat, großen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Januar

 

Spannender Kampf um denSudokumeister-Titel  an der IGS Betzdorf-Kirchen

T. Oberdries

 

Am Montag,den 14.01.2013, rauchten bei der Sudokumeisterschaft der IGS die Köpfe. In denKategorien „Anfänger“, „Fortgeschrittene“ und „Profis“  traten 49 Fünftklässler der Schule gegeneinander an. Bevor es in die Meisterschaft ging, hatten  alle 5. Klässler die Möglichkeit an verschiedenen Sudoku-Aufgaben Konzentration und logisches Denken zu trainieren. Erst danach erfolgte die Anmeldung zum Wettbewerb. In diesem galt es in15 Minuten so viele Sudokus wie möglich richtig zu lösen und dadurch – je nach Schwierigkeitsgrad – eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Natürlich wollte jedes Kind in seiner Kategorie gewinnen und gab sein Bestes. Nicht nur für jeden Einzelnen ging es dabei um die Wurst, die Klasse mit den insgesamt meisten Punkten konnte zudem den „Meisterklasse“- Titel nach Hause holen. Dies gelang in diesem Jahr der Klasse 5a mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Konkurenz.

In der Einzelwertung konnten sich schließlich bei den „Anfängern“ mit gleicher Punktzahl Tom Luca Göbel (5a) und Julia Greb (5 c) sowie bei den „Fortgeschrittenen“ Dustin Schirmuly (5a) gegen die Mitstreiterinnen und Mitstreiter durchsetzen. Mit dem Titel „Sudokumeister 2013“ bei den „Profis“ kann sich in diesem Schuljahr Clarissa Angermüller (5b) schmücken.

Alle Teilnehmer erhielten von Monika Höck, Stufenleiterin 5/6, eine Urkunde und eine süße Überraschung. Die Sudoku-Meister in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden konnten außerdem noch ein Sudoku –Rätselbuch entgegennehmen.  

 

Dezember

 

10a aus Kirchen besuchte Betzdorfer Tafel

J. Happ

 

Am 12.12.2012 stattete die Klasse10a der IGS Betzdorf – Kirchen der warmen Stube der Betzdorfer Tafel einen Besuch ab. Dieser bot sich an, da unsere Klasse gerade im Fach Sozialkunde das Thema "Sozial Sicherungssysteme" bearbeitet hatte. Die Tafel, deren Helfer übrigens alle ausschließlich ehren-amtlich tätig sind, verteilt jede Woche etwa 2 Tonnen Lebensmittel an ca. 120 bedürftige Personen. Sie wurde im Jahre 2005 von Pfarrer Markus Aust ins Leben gerufen. Die Lebensmittel werden von Supermärkten und Bäckereien gespendet, da sie, kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, nur noch schlecht verkauft werden können. Doch die Bedürftigen bekommen trotz alledem nichts geschenkt. So müssen sie z.B. 50 Cent für eine warme Mahlzeit bezahlen, damit sie nicht das Gefühl haben nur Almosen zu bekommen. Die Tafel bietet jedoch nicht nur Lebensmittel, sondern auch Bildungskurse an, die den Gemeinschaftssinn der Bedürftigen stärken und sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen lassen. Bei den Gesprächen mit den Ehrenamtlichen und den Gästen der Tafel konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und einen Einblick in außerstaatliche Unterstützungsmaßnahmen gewinnen.

 

 

 

 

Vorlesechampion der IGS Betzdorf-Kirchen ermittelt

T. Oberdries 

 

Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der Klassen Sechs traten die besten Leser aus jeder Klasse gegeneinander an, um den Stufenentscheid zu gewinnen und sich damit den Titel „Beste Vorleserin/Bester Vorleser der IGS Betzdorf-Kirchen“ zu sichern. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen lasen die Teilnehmer zunächst eine bekannteTextstelle vor und mussten ihr Können im Anschluss daran an einem ungeübtenText beweisen.  Die Jury, bestehend aus Monika Höck (Stufenleiterin 5/6) sowie den Deutschfachfrauen Ingrid Wanka und Heidrun Burt, kürte letztendlich Zoe Schneider aus der Klasse 6 d zur Stufensiegerin. Sie wird die Schule nun auf regionaler Ebene vertreten.

 

 

Die Erde braucht eine Zukunft - Kinderuni an der IGS Betzdorf-Kirchen  

T. Oberdries 

 

Am 13. Dezember fand die Kinder-Uni-Vorlesung des Wissenschaftsjahres 2012 „Zukunftsprojekt Erde“ in der IGS Betzdorf-Kirchen statt. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 7 wurden in jeweils 60-minütigen Vorlesungen an das Thema Nachhaltigkeit heran­geführt. Durchgeführt wurden die drei Vorlesungen von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Kompetenzzentrums für Klimaschutz und Klimaanpassung der Universität Kassel (CLiMA).  

 

„Fair und gerecht sein, Umwelt und Klima schützen, nachhaltig leben“ – Damit die Erde auch in Zukunft lebenswert bleibt, müssen Forschung und Gesellschaft gemeinsam nach Lösungen dafür suchen, wie zukünftig gebaut, gewohnt, gegessen und gereist werden kann, ohne die natürlichen Lebens­grundlagen und die Umwelt zu gefährden. In der Kinder-Uni ging es darum, die komplexen Zusammenhänge dahinter auf spielerische Weise zu vermitteln und die eigene Verantwortung für das „Zukunftsprojekt Erde“ zu erkennen.

 

Dabei stand die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Durch Lernspiele, Experimente, Quizfragen und Filmsequenzen wurde nicht nur die Lust am Lernen vermittelt. Mit der Diskussion von Lösungsansätzen wurden die Kinder für eine Mitwirkung und Gestaltung von zukunftsfähigen Lösun­gen animiert.

 

 

November

 

Seelenfutter für die Ohren

T. Oberdries

 

Anlässlich des „Tags des Vorlesens“ bekamen die Fünftklässler der IGS Betzdorf-Kirchen Besuch von der Gruppe „Ohrenschmaus“ . Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, Groß und Klein durch das Erzählen von Märchen mit Seelenfutter zu versorgen. Und genau das gelang den drei Damen Wiltrud Köser-Klöckner, Jutta Rittgen und Veronika Hillwig auch bei den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe fünf. Mit ihren Märchen entführten sie die Kinder in fremde, faszinierende Welten und schafften es, deren ungeteilte Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. In den Gesichtern der jungen Zuhörer spiegelten sich Neugier, Freude und an besonders spannenden Stellen sogar ein wenig Furcht wieder. Am Ende der Märchenstunde war schließlich noch die Mithilfe der Kinder gefragt, denen es gelang, zum Sieg der Guten über die Bösen beizutragen.

 

 

 

Zu Weihnachten auch an Mitmenschen denken

P.-L. Müller 

 

 

Auch im diesem Jahr war es unsere Schüler und Schülerinnen der evangelischen Religionskurse 9 und 10 aus Betzdorf und Kirchen ein Anliegen, sich an der Weihnachtspäckchen-Aktion für arme Kinder in Rumänien zu beteiligen. Die von ihnen selbst zusammengestellten Geschenkpäckchen in Schuhkartongröße wurden neben Spielsachen mit für den Alltag dringend benötigten Hygieneartikeln, Schulmaterialien und Süßigkeiten bepackt. So können die Mitarbeiter der Bibel-Missionshilfe Ost aus Weitefeld auch in diesem Jahr bei den Ärmsten der Armen in Rumänien ein wenig weihnachtliche Stimmung vermitteln.     

 

 

 

„Tag der  Offenen Tür“ an der IGS Betzdorf-Kirchen animierte Groß und Klein zum Mitmachen

 

T. Oberdries 

 

Zahlreiche Besucher kamen am letzten Samstag in die IGS, um dort einen Eindruck über das Lernen und Arbeiten an dieser Schule zu bekommen.

Vorgestellt wurden, neben dem Schulkonzept und der pädagogischen Arbeit, laufende Projekte, Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden. Hatten einige Eltern vielleicht geglaubt, mit einem schnellen Rundgang durch die Schule sei es getan, wurden sie von ihren Kindern eines Besseren belehrt: In fast jedem Raum verführte das vielfältige Angebot zum Mitmachen – und das ließen sich die kleinen Gäste nicht zweimal sagen. Unter professioneller Anleitung und Hilfe der jetzigen Schülerinnen und Schüler mikroskopierten sie, errieten Berufe, stellten Fingerfood her und sangen englische Lieder. Sie experimentierten, lösten mathematische Rätsel am Smartboard, bastelten Sternbild-Guckrohre, testeten ihre Fähigkeiten im Ertasten oder ihre Geschicklichkeit bei Spielen des erlebnisorientierten Lernens. Doch nicht nur die Kleinen waren mit Feuereifer bei der Sache, des Öfteren konnte man auch die Eltern dabei beobachten, wie sie  konzentriert versuchten, die ein oder andere knifflige Aufgabe zu lösen.


Wer noch nicht genug Action hatte, hatte zudem die Möglichkeit sich in der Turnhalle beim Kistenklettern zu beweisen oder dem Erlebnisparcours zu stellen, der durch das gleichzeitige Lösen von Englischaufgaben neben dem Körper auch den Geist forderte.

Bei Auftritten der Bläserklasse, der Streitschlichter, der Stepaerobic-AG und der Schulband  zeigten die Schülerinnen und Schüler der Schule stolz ihr Können und begeisterten ihr Publikum.

Wer zwischendurch eine Pause brauchte, konnte sich bei Kaffee und Kuchen oder heißen Würstchen stärken und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.

Monika Höck, Stufenleiterin 5/6 und Organisatorin des Tages, zeigte sich hochzufrieden mit dessen Ablauf. Sie wies darauf hin, dass die Anmeldung an der Schule vom 28.01.2013 bis zum 02.02.2013 erfolgen könne. Da dieser Zeitraum vor den Anmeldeterminen an anderen Schulen liege, bleibe den Eltern bei Nichtannahme genügend Zeit, ihr Kind regulär an einer anderen Schule anzumelden.

 

 

 

Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag mit gestaltet

P.-L. Müller

 

Am 18.11.2012 wurde bundesweit der Toten der letzten beiden Weltkriege gedacht. Im Rahmen der Feierstunde auf dem Kirchener Hardtkopf-Friedhof  war es in diesem Jahr Aufgabe der Schüler der Klasse 10a aus Kirchen, sich an der inhaltlichen Gestaltung zu beteiligen. Nach Musikbeiträgen und der Rede des Stadtbürgermeisters Wolfgang Müller waren es Tania Hils, Naomi Müller, Sandra Moog und Philipp Jung, die in einer Lesung die Empfindungen und Gedanken, aber auch kritischen Fragen junger Menschen, die noch einen Krieg erleben mussten, sehr treffend zum Ausdruck brachten. Innehalten und zum Nachdenken kommen - dies war die zentrale Botschaft ihrer Lesung und auch ihr Wunsch an die  politisch Verantwortlichen. Da bleibt nur zu wünschen, dass die mahnenden Worte auch Gehör finden.

 

 

Schülerinnen zeigen beim MINT-Projekt was sie können

T. Oberdries

 

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind nichts für Mädchen? Die Teilnehmerinnen des MINT-Projektes beweisen das Gegenteil.

Elf Schülerinnen der Klassenstufe neun der IGS Betzdorf-Kirchen haben es geschafft: Durch ihre guten Noten und ihr Engagement in der Schule konnten sie sich für die Teilnahme am MINT-Projekt, umgesetzt von der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA), qualifizieren. Das MINT-Projekt bietet guten Schülerinnen der allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Altenkirchen die Chance, ihr Talent in Berufen mit den Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu entdecken.  

Bis zum Ende des Schuljahres kommen die MINT-Coaches Juliane Herrmann und Stefanie Kraus jeden Mittwochnachmittag für zwei Stunden an die IGS. Gemeinsam mit den Schülerinnen arbeiten sie deren Stärken, Neigungen und versteckte Talente heraus und versuchen diese individuell zu fördern. In den Workshops stehen außerdem das Kennenlernen von Bewerbungsstrategien, das Erstellen von Bewerbungsunterlagen, das Herstellen von Kontakten zu interessanten Ausbildungsbetrieben und die Vermittlung von Praktika auf dem Programm.  Die betreuende Lehrkraft Christine Mescheder ist sich sicher:  

„Unseren Schülerinnen werden durch dieses Projekt völlig neue und interessante Perspektiven beim Einstieg in das Berufsleben eröffnet!“

 

 links Mintcoach Juliane Herrmann, rechts Mintcoach Stefanie Kraus

 

 

 

Achtklässler der IGS Betzdorf-Kirchen in den Wipfeln des Westerwaldes

T. Oberdries

 

 

 

In der vergangenen Woche machten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b eine außerschulische Lernerfahrung der besonderen Art. Bei einem Besuch des Kletterwaldes in Bad Marienberg ging es hoch hinaus. Zunächst durchquerten alle Jugendlichen den Einweisungsparcours, in dem ein erfahrener Trainer Grundlegendes zur richtigen Fortbewegung und vor allem zur Sicherung zeigte. Danach konnte es losgehen. Bei den sieben verschiedenen Klettertouren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsniveau war für jeden etwas dabei. Mit Geschicklichkeit, Sportsgeist, gegenseitigem Ermutigen und Teamarbeit überwanden die Schülerinnen und Schüler viele der Hindernisse und gingen dabei teilweise auch an ihre Grenzen. Am Nachmittag konnte jeder der Jugendlichen stolz auf ein persönliches Erfolgserlebnis zurückblicken.

 „Am besten am heutigen Tag hat mir gefallen,dass wir in der Gruppe zusammengehalten und dadurch etwas Besonderes erreicht haben“, stellte einer der Schüler am Ende des gelungenen Ausflugs fest.

 

 

Oktober

 

Erster Berufsnachmittag an der IGS Betzdorf-Kirchen

 

Ein neuer Baustein in der Berufsorientierung der IGS hatte in der letzten Woche Premiere. 

Dr. G. Lindemer 

 

Zum „Berufsnachmittag Altenpfleger(in)/Altenpflegehelfer(in)“  trafen sich 19 Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 und 9, um durch Mitarbeiter des Altenzentrums St. Josef aus erster Hand Informationen über dieses Berufsfeld zu erhalten. Mareike Strunk und Stefan Baumann führten zunächst mit einer Powerpoint-Präsentation in die Thematik ein und stellten sich dann im Gespräch den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Zur Sprache kamen nicht nur Voraussetzungen für die Ausbildung, Arbeitsanforderungen und -bedingungen und Zukunftschancen, sondern es fand auch ein intensiver Gedankenaustausch über die emotionalen Aspekte des Berufsfeldes statt. Schwierigkeiten wurden nicht verschwiegen, aber ganz deutlich wurde, wieviel Zufriedenheit in pflegerischer Arbeit zu finden ist. Dass der Nachmittag nicht nur interessant und informierend war, zeigte sich, als sich zwei der Schülerinnen direkt nach der Möglichkeit eines Praktikums erkundigten. 

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhielten zum Abschluss aus den Händen der schulischen Berufswahlkoordinatorinnen JuliaSchmidl und Christine Mescheder, die sich auch herzlich bei den Referenten bedankten, ihre Teilnahmezertifikate für die Berufswahlportfolios.

Im Rahmen der Berufsorientierung werden die Mittwochnachmittage in lockerer Reihenfolge Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder geben. Durch die überschaubaren Gruppengrößen und den Kontakt zu Fachleuten aus der Praxis kann die Schule den schwierigen Orientierungsprozess in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen unterstützen. Der Besuch einer bestimmten Anzahl von Veranstaltungen pro Schuljahr ist je nach Klassenstufe verbindlich oder freiwillig.

Eine Reihe von Berufsnachmittagen steht für das laufendeSchuljahr schon fest, die Schule würde sich aber über weitere Interessenten für eine Zusammenarbeit freuen.

Kontakt unter igsbetzdorfkirchen-schmidl@t-online.de oder  igsbetzdorfkirchen-mescheder@t-online.de

 

 

 

Nawi-Unterricht der besonderen Art

W. Hammann

 

Für die Schüler und Schülerinnen unserer 5. Klassen war es schon etwas Besonderes, als ein  älterer Herr und seine Frau sie im Unterricht besuchten. Zum Themenfeld "Von den Sinnen zum Messen" erklärte ihnen Herr Seibert, wie er im Alltag zurecht kommt, obwohl ihm ein Sinn fehlt. Herr Seibert ist nämlich blind.

 

Er hatte auf alle Fragen der Kinder z. B.

- wie erkennt man Geld 

- wie findet man die richtigen Sachen zum Anziehen

- wie findet man sich im Straßenverkehr zurecht

- wie versorgt man sich zu Hause

- wie schreibt man

usw. eine Antwort.

 

So verging die Unterrichtsstunde wie im Fluge und jedes Kind erhielt seinen von Herrn Seibert in Blindenschrift geschriebenen Vornamen.

 

Seit mehrern Jahren ist Herr Seibert immer wieder zu Gast in den 5. Klassen unserer Schule. Diesmal freute er sich besonders, dass eine Schüler aus der 5c Dankesbriefe verfasst hatten, die wir Herrn Seibert als Tondokument übermittelten. 

 

 

Schülervertretung der IGS Betzdorf-Kirchen tagt in Olpe

T. Oberdries 

 

In der vergangenen Woche brach die Schülervertretung(SV) der IGS zu einer zweitägigen Tagung nach Olpe auf. Auf dem Programm stand unter anderem die Planung der Aktivitäten und der Aktionen des laufenden Schuljahrs. Hauptsächlich galt es dabei, die Spendenaktion „Schüler laufen fürSchüler!“ vorzubereiten, die Anfang November zum zweiten Mal an der IGS durchgeführt wird. Bereits im letzten Schuljahr konnten die Schülerinnen und Schüler der IGS dabei eine Summe von 3000 Euro erlaufen. Der eigentliche „Höhepunkt“ der Fahrt war deshalb auch die Übergabe dieses Geldes an das Kinderhospiz Balthasar und an das Josefshaus, ein heilpädagogisches Heim für Kinder und Jugendliche. Zum Dank für die großzügige Spende von jeweils 1500 Euro hatten beide Einrichtungen die SV-Schüler zu sich eingeladen.

Im Josefshaus erzählte die Leiterin Magdalena Knäbe in gemütlicher Runde bei belegten Brötchen und Kaffee vom Konzept ihres Hauses und dem Alltag ihrer Schützlinge. Ernster wurde dieStimmung, als sie auf die Probleme und die schwierigen häuslichen Verhältnisse und Lebensumstände der Heimbewohner zu sprechen kam. „Umso wichtiger ist es, den Kindern und Jugendlichen in unserer Einrichtung bestmögliche Hilfestellungenbieten zu können“, betonte Knäbe, „durch eure Spende ist es uns möglich, zweien unserer Kinder ein ganzes Jahr lang eine Spiel- oder Musiktherapie zu finanzieren.“

Auch der anschließende Besuch im Kinderhospiz ging unter die Haut und die interessierten Jugendlichen waren sichtlich bewegt, als Nicole Binnewitt, Referentin für die Öffentlichkeitsarbeit des Hauses, von den schweren Schicksalen der unheilbar kranken Kinder und ihren Familien erzählte. Bei einer Führung durch das Gebäude hatte die Schülervertretung abschließend Gelegenheit, einen Blick in liebevoll eingerichtete Räume wie Spiel-, Lese-, Entspannungs- und auch Abschiedszimmer zu werfen.

„Wir können echt froh sein, dass es uns so gut geht!“, war das Resümee, das die SV-Schüler der IGS nach diesem ereignisreichen Tag zogen. Außerdem blieb das gute Gefühl, mit ihren Spenden etwas bewirken zu können.

 

 

September

 

 

 

Welche Lehrer unterrichten eigentlich mein Kind? -„Offenes Lernen“ – was ist das überhaupt?

Infoabend an der IGS Betzdorf-Kirchen  erklärt.

T. Oberdries 

 

An der IGS Betzdorf-Kirchen fand am Mittwoch, dem 19.09.2012, ein Informationsabend für die Eltern der jetzigen Klassenstufe 5 statt. Jede Lehrkraft, die im Unterricht der Stufe eingesetzt ist, stellte sich zunächst persönlich vor. Im Anschluss daran, wurde von den Kolleginnen und Kollegen zu jedem Fach eine kurze Übersicht über Inhalte, Zielsetzungen, Schwerpunkte und Benotung von Schülerleistungen gegeben.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand im zweiten Teil des Abends dann das neue Fach „Offenes Lernen“ (OL) im Fokus, das zum pädagogischen Konzept der IGS gehört und in der Klassenstufe 5 mit fünf und in der Klassenstufe 6 mit drei Wochenstunden unterrichtet wird. Anhand von Wochenplänen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler darin selbstständig und entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten Aufgaben auf unterschiedlichem Anforderungsniveau zu den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Die OL-Lehrkräfte präsentierten an verschiedenen Stationen die Bereiche des „Offenen Lernens“: Planarbeit und Bewertung, Methodenlernen, Differenzierung, Nachhaltigkeit, Rechtschreibtraining, Aufgabenformate und Erlebnisorientiertes Lernen. Die sehr zahlreich erschienen Eltern hatten durch diesen „Rundumcrashkurs“ die Möglichkeit, auf anschauliche Art und Weise zu erfahren, wie ihre Kinder im „Offenen Lernen“ arbeiten.

 

Teamtraining im Hochseilgarten 

M. Spies 

 

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten 20 Schüler und Schülerinnen der Klasse 8 D der IGS Betzdorf – Kirchen im Hochseilgarten der Stadt Siegen auf dem Fischbacher Berg.

Der pädagogisch geführte Hochseilgarten vermittelte den Schülern unter der Anleitung von 2 ausgebildeten Trainern wichtige soziale Kompetenzen wie beispielsweise Teamfähigkeit und das Erkennen eigener Grenzen.

Die Klasse hatte großen Spaß an den an sie gestellten Aufgaben und  vor allem an den Hochseilelementen, so dass sogar das mäßige Wetter in den Hintergrund trat.

 

 

 

Lernen an außerschulischen Orten  - Sechstklässler der IGS Betzdorf-Kirchen erkunden das Ruhrgebiet  

 

T. Oberdries 

 Alle vier sechsten Klassen der IGS brachen kurz nach den Sommerferien zu einer gemeinsamen Stufenfahrt auf. Erste Station der Reise war der Zoo „ZOOM Erlebniswelt“  in Gelsenkirchen. Dort gingen die Kinder auf Safari und durchstreiften bei einer Rallye auf eigene Faust Asien, Alaska und Afrika, wo ihnen eine Menge wilder Tiere begegneten.  Im Anschluss daran ging es weiter – Ziel der Reise war der Landschaftspark Duisburg- Nord, in dem die Schülerinnen und Schüler das ehemalige Verwaltungsgebäude der Thyssen Hüttenwerke bezogen, das 2001 zur Jugendherberge umgebaut wurde. Vor einer Hochofenkulisse, inmitten beeindruckender Industriegiganten, gab es jede Menge Interessantes zu entdecken und das  gesamte Areal bot den idealen Raum für das am nächsten Tag durchgeführte Geländespiel. Gruppenweise kämpften die Schülerinnen und Schüler bei diesem in den unterschiedlichsten Disziplinen um einen Platz auf dem Podest. Neben einigen sportlichen Fähigkeiten waren Geschicklichkeit, ein gutes Gedächtnis und vor allem Teamarbeit entscheidend für das erfolgreiche Durchlaufen verschiedenster Stationen.

Ein Highlight für viele Kinder war das Besteigen des zu einem Aussichtsturm umfunktionierten „Hochofen Nummer Fünf“, bei dem den Schülern aus über 70 Metern Höhe ein atemberaubender Blick auf Duisburg und das westliche Ruhrgebiet geboten wurde.Mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen wurde am folgenden Tag die Heimreise angetreten.

 

 

August

 

Theaterstück regt Schüler der IGS Betzdorf-Kirchen zum Nachdenken an 

 

  

Suchtprävention ist ein wichtiges und sehr aktuelles Thema. Die IGS Betzdorf-Kirchen bildet deshalb schon seit vielen Jahren  Multiplikatorenin der Suchtprävention aus. Diese Jugendliche sollen Ansprechpartner  für gefährdete Gleichaltrige und Bindeglied zu vertrauenswürdigen Erwachsenen sein. Sie geben ihr Wissen rund um das Thema Suchtmittelkonsum und süchtige Verhaltensweisen  an ihre Mitschüler weiter.

 

  

Im Rahmen dieses Projektes führte der Weimarer Kultur-Express das Stück „Drogen –bitteres Gras“ in der Aula der IGS Betzdorf- Kirchen auf. Rund 220 Schülerinnen und Schüler der Stufen Acht und Neun folgten gespannt dem Geschehen auf der Bühne. Ein Schauspielerduo erzählte eindrucksvoll die Geschichte von Anne und Florian, die über die vermeintlich harmlose Einstiegsdroge Cannabis immer tiefer in den Drogenstrudel gelangen. Das Leben der jungen Erwachsenen gerät  immer weiter aus der Bahn, da der Drogenkonsum nach und nach Einfluss auf alle Handlungen der beiden nimmt.  

  

Nach der Aufführung zeigten sich die Jugendlichen beeindruckt. Sie empfanden das Stück nicht nur als informativ, sondern vor allem als zeitnah und realistisch und setzten sich im anschließenden Plenum kritisch mit dem Thema Drogenkonsum auseinander.

 

 

Fünftklässler starten an der IGS Betzdorf-Kirchen in das neue Schuljahr

 

T. Oberdries

   

  

Die Sommerferien sind vorbei und für alle Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz hat in dieser Woche der Unterricht wieder begonnen. Den neuen Fünftklässlern, die ab jetzt an der IGS Betzdorf-Kirchen zu Hause sind,  wurde der Beginn an ihrer neuen Schule durch eine abwechslungsreiche Einschulungsfeier leicht gemacht. Die jetzigen Sechstklässler, die sich noch gut an die eigene Aufregung vor ihrer Einschulung im letzten Schuljahr erinnern konnten, begeisterten die Neuankömmlinge und deren Eltern mit einem abwechslungsreichen Programm. Musikalische Beiträge der Bläserklasse, ein schwungvoller Stepaerobicauftritt und mitreißende Raps zu Schule und Schulalltag lösten die Anspannung und lockerten die Stimmung. Mit dem diesjährigen Schulmotto "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" ermutigte die Schulleiterin Dr.Gabriele Lindemer die Kinder, sich auf den neuen Alltag mit all seinen Herausforderungen einzulassen. Wie bereits in den letzten beiden Schuljahren durften die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss der Begrüßungsfeier Luftballons mit ihren Wünschen für den Verlauf der kommenden Schulzeit gen Himmel steigen lassen.